Wissenswertes
Langsamer Walzer | Langsamer Walzer |
| Freitag, 30. Mai 2008 | |
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Der Langsame Walzer entwickelte sich in den 20er Jahren aus dem 1910 entstandenen Boston, der als Modernisierung des Wiener Walzers gedacht war. Seit 1929 gilt der Langsame Walzer als Turniertanz und gehört somit in das Repertoire eines jeden Standardtänzers. Die Bewegungen des aus England stammenden Schwung-Tanzes sind sehr weich und raumgreifend gestaltet. Man schwingt von Höhepunkt zu Höhepunkt und versucht damit, die nie endenden Bewegungen von Wellen darzustellen. Er ist durchzogen von Achsen (Drehungen), Posen und weiteren komplizierten Figuren und gilt damit als schwierigster Tanz der Standardtänze. Da er auf Turnieren als erster Tanz der Standardsektion getanzt wird, muss das Paar hiermit einen bleibenden Eindruck bei Wertungsrichtern und Zuschauern hinterlassen. Die Musik, nach der getanzt wird, ist im ¾ Takt geschrieben, somit sehr langsam und nicht selten melancholisch oder geheimnisvoll. „Close every door to me“ aus dem „Phantom der Oper“ ist ein sehr gut geeignetes Stück, um die Zuschauer und Wertungsrichter zu verzaubern. Der Langsame Walzer gilt auch als „Tanz des Herzens“. |
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