Tanzen - unsere Leidenschaft

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Samba
Freitag, 30. Mai 2008

Samba war ein Sammelbegriff von rund einhundert Tänzen und stammte in ihrer Grundformen von den Afrikanischen Sklaven, die sie nach Brasilien brachten. Dort verschmolzen alle Tänze zu einem, der „modifizierten“ Samba.

Durch Straßenfeste in Rio de Janeiro wurde die Samba bekannt: mit Federboa, Perlen und Pailetten knapp bekleidete Frauen tanzen hüftschwingend die Straße entlang.

1924 erreichte die Samba auch Europa in ursprünglicher Form. Anfangs auf Grund ihrer starken, nicht der damaligen Zeit entsprechenden Hüftbewegung nicht sehr beliebt, wurde sie doch ab den 50er Jahren immer populärer. Ab 1959 konnte sie dann als Turniertanz bezeichnet werden.

Die Besonderheit der Samba besteht in der „Bounce-Bewegung“. Das bedeutet, durch den ganzen Tanz zieht sich eine „Wipp-Aktion“. Ein ständiges Auf und Ab des Körpers, wobei man es nicht übertreiben sollte.

Eine weitere Besonderheit zeichnet die Samba aus: die sehr stark ausgeprägten Hüft- und Wellenbewegungen. Während diese Bewegungen früher durch das Erheben im Bein (Bouncen) entstanden, werden sie heute mehr durch die Bauchmuskeln erzeugt.

Die Samba ist ein Kreistanz. Man orientiert sich an der Vorwärtsbewegung. Ob drehend, laufend, rollend oder in einer Wellenbewegung, der Variation sind keine Grenzen gesetzt.

Die heißen, brasilianischen Rhythmen, die im 2/4 Takt geschrieben sind, verleiten geradezu zum „Mitbouncen“. Es gibt niemanden, der diesen Klängen widerstehen kann.

 
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