Wissenswertes
Tango | Tango |
| Freitag, 30. Mai 2008 | |
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Der Tango ist das „schwarze Schaf“ unter den Standardtänzen, da er aus Argentinien kommt und damit eigentlich ein lateinamerikanischer Tanz ist. Er zählt aber dennoch traditionell als Standardtanz. Mit der Beendigung des Krieges Argentinien gegen Paraguay 1876 setzte eine große Einwanderungswelle aus Nordeuropa ein. In kürzester Zeit entstanden aus älteren Tänzen und kubanisch-argentinischer Musik neue Tänze. So auch der Tango. Seit 1905 gibt es den Tango auch in Europa und seit 1907 können wir diesen als Turniertanz verzeichnen. Ab 1963 spielte der Tango auch im Welttanzprogramm eine wichtige Rolle. Die Besonderheit des Tangos liegt darin, dass er durchgehend leicht im Knie getanzt wird. Sein Name stammt eventuell von dem lateinischen Wort „tangere“ ab, was soviel wie „berühren“ heißt, denn das Paar muss im gesamten Tanz eine sehr harte und kompakte enge Körperhaltung bewahren, um den Ansprüchen der sehr schnellen, ruckartigen und impulsiven Bewegungen gerecht zu werden. Der Wechsel zwischen Pause und Aktion, versehen mit sehr schnellen „Kopfdrehungen“, verdeutlicht die Härte des Tanzes. Die Musik des Tangos ist im 2/4, 4/8, teilweise auch im 4/4 Takt geschrieben. Mit synkopiertem Begleitrhythmus werden alle Achtel gleichmäßig akzentuiert. Eine kleine Besonderheit ist außerdem die nur in diesem Tanz veränderte Tanzhaltung: man steht in Tangohaltung auf enger Tuchfühlung, die Hand des Herren rutscht mehr in Richtung Steiß der Dame und die Damenhand ist hier am Rücken des Herren, ihr Daumen nahe seiner Achselhöhle. |
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