Wissenswertes
Wiener Walzer | Wiener Walzer |
| Freitag, 30. Mai 2008 | |
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Die ersten Spuren des Wiener Walzers finden sich im 12. Jahrhundert, in Form eines im österreichischen Alpenland beheimateten Volkstanzes, dem Länder. Am preußischen Hof wurde er 1794 verboten, während er 20 Jahre später auf dem Wiener Kongress Triumphe feierte. In Deutschland wurde er 1932 ins Turnierprogramm aufgenommen. Der Name Walzer ist auf das Wort „walzen“ zurückzuführen, was soviel wie „drehen“ bedeutet. Für einen Laien ein sehr langweiliger Tanz, da er sich offensichtlich „nur“ im Kreis dreht. Sein Reiz liegt wahrlich nicht in der Figurenvielfalt, sondern im berauschenden Körperschwung. Tanzen 6-7 Paare alle auf einer Linie im Kreis, könnte es ab und zu zu kleinen „Drängeleien“ kommen. Um dies zu vermeiden, muss man „sehr groß“ tanzen, was sich sehr schnell durch Ermüden der Oberschenkelmuskulatur äußert. Zu alledem kann es passieren, dass nach 1 ½ Minuten rechts- und linksherum drehen den Tänzern das Schwindelgefühl ganz schön zu schaffen macht. Es wird nach Musik im ¾ Tank getanzt, die sowohl für Zuschauer, aber auch für die Tänzer, noch sehr schnell eintönig werden kann. |
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